Medica: Tinnitracks kooperiert mit Fraunhofer IDMT und setzt Individualisierung der Therapie-App fort

Tinnitracks hat heute auf der Medica in Düsseldorf, der weltgrößten Medizinmesse, seine Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT vorgestellt. Damit soll die digitale Tinnitus-Therapie aus Hamburg noch stärker an die individuellen Wünsche und Bedürfnisse von Betroffenen angepasst werden.

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die technologische Therapievoraussetzung für Tinnitus-Patienten, die zusätzlich eine Hörminderung haben, durch eine individuelle Hörunterstützung zu verbessern. Dazu wird eine Software entwickelt, die gezielt die durch den Hörverlust betroffenen Frequenzen innerhalb der Tinnitracks-App verstärkt. Die Oldenburger Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT verfügt über langjährige Expertise mit Verfahren, um die Audiowiedergabe in Unterhaltungselektronik wie Kopfhörern, MP3-Playern oder Smartphones an die individuellen Hörbedürfnisse von normal- und schwerhörenden Menschen anzupassen.

Durch die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT leitet Tinnitracks eine weitere Stufe der Individualisierung ein:

  1. Im ersten Individualisierungsschritt konzentriert sich die Therapie-App auf die Tinnitus-Frequenz der Betroffenen, die bei jedem Patienten unterschiedlich ist. Sie wird aus der Lieblingsmusik der Betroffenen herausgefiltert.
  2. Im zweiten Schritt geht es darum, zu prüfen, ob sich die vom Nutzer individuell ausgewählten Musikstücke für die Therapie eignen.
  3. Schließlich folgt im dritten Schritt der Frequenzausgleich ausgewählter Kopfhörer.
  4. In der nun angekündigten vierten Ausbaustufe verbessert Tinnitracks die Therapiegrundlage für Menschen, die zusätzlich zum Tinnitus auch unter einem Hörverlust leiden. Die Hörunterstützung im Rahmen der Tinnitus-App ist individuell auf den Patienten zugeschnitten.

Von den Ergebnissen können Tinnitracks-Nutzer voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2016 profitieren. Dann wird die Lösung vollständig in die Infrastruktur integriert sein.

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(Artikelbild: Herribert Börnichen)

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