Digitale Transformation im Gesundheitswesen: Unternehmen fehlen „Digital Leader“ [Sponsored Post]

Anzeige. Es ist die Nachricht der letzten Wochen: Die Techniker Krankenkasse übernimmt die Kosten für die digitale Tinnitus-Therapie mit Tinnitracks. Damit ist Tinnitracks die erste Mobile Health App in Deutschland mit einer Kostenübernahme durch eine Krankenkasse. Das Thema Digitalisierung ist also endlich im Gesundheitswesen angekommen.

Und auch deutsche Krankenhäuser wachen langsam auf: Die HELIOS Kliniken starten den eHealth Accelerator helios.hub, um digitale Lösungen für die stationäre Versorgung zu entwickeln. Die Schön Klinik sucht einen Business Developer (m/w) Digital Health Care zur Entwicklung einer E-Health/ Mobile Health Strategie und zum Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs. Die Charité entwickelt im Rahmen eines mit knapp 2,5 Millionen Euro geförderten Forschungsprojekts Prototypen für neuartige patientenzentrierte Anwendungen (Smart Health), über die Patient und Arzt, wie auch die behandelnden Ärzte untereinander sicher kommunizieren und krankheitsrelevante Informationen austauschen können.

Die Digitalisierung (Technologie und Internet) verändert die Prozesse und Strukturen im Gesundheitswesen und macht sie effizienter. Aufgrund der radikalen Veränderungen muss Digitale Gesundheit bzw. Internetmedizin als Leitthema innerhalb der Unternehmensstrategie Einzug halten. Dafür gewappnet sehen sich 28 Prozent der deutschen Krankenhäuser. Sie besitzen bereits eine umfassende Strategie, wie sie den Herausforderungen der digitalen Transformation begegnen wollen. Weitere 46 Prozent der Kliniken haben sich mit Einzelprojekten auf den Weg gemacht. Das sind Ergebnisse der auf dem 11. Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg vorgestellten Studie „Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft“, für die mehr als 300 Führungskräfte befragt wurden.

Ein Blick auf die digitalen Fähigkeiten von Führungskräften in deutschen Unternehmen zeigt, dass erst sieben Prozent der Entscheider die Anforderungen zum Digital Leader, der wichtige Impulse für die digitale Transformation gibt und die dafür notwendigen Veränderungsprozesse im Unternehmen steuert, erfüllen. Der Großteil der befragten Entscheider (71 Prozent) ist laut der Studie „Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ ein „Digital Beginner“.

Doch damit nicht genug: Zwischen der Selbsteinschätzung der Entscheider und den tatsächlichen Digital-Leader-Kompetenzen besteht eine große Diskrepanz. Fast 40 Prozent der Befragten würden sich als Digital Leader bezeichnen und fast 60 Prozent halten sich für digital kompetent, d. h. sie sehen ihre digitalen Skills als stark oder sehr stark ausgeprägt an. De facto verfügen aber nur 26 Prozent der Führungskräfte über solche Kompetenzen.

Unterstützung kommt nun vom Bundesverband Internetmedizin (BiM): Der Bundesverband bietet den Fachlehrgang „Manager Internetmedizin“ am 5. und 6. November in Hamburg an, um Fach- und Führungskräfte auf die Anforderungen der Gesundheitsversorgung von Morgen vorzubereiten. Die Referenten sind die Know-how-Träger der ersten Stunde und vermitteln fachliche Hintergründe und praktische Erfahrungen der Internetmedizin.

Der Lehrgang liefert einen Einblick in Marktmechanismen, Potentialanalysen, Geschäftsentwicklungen, Investitionskalkulationen, Regulatorien, Rechtsfragen, Produkt- und Erfahrungsberichte sowie aktuelle Entwicklungen der Internetmedizin und zeigt die Potentiale der Entwicklung auf. Neben der zweitägigen Schulung bietet ein gemeinsames Startup-Dinner die Möglichkeit aktuelle Health Startups kennenzulernen und sich mit diesen auszutauschen.

Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss des Fachlehrgangs das Zertifikat „Manager Internetmedizin“ des Bundesverbandes Internetmedizin, welches das spezielle Know-how und die nachhaltig erworbenen Kompetenzen in der Internetmedizin nachweist – hin zum Digital Leader im eigenen Unternehmen.

Weitere Informationen und die Anmeldung zum Lehrgang finden Sie hier. Für Rückfragen steht Ihnen Miriam Rassow jederzeit telefonisch unter 040 441 400 80 zur Verfügung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Personen.

Exklusiv im Blog: Wenn Sie sich bis zum 22. Oktober 2015 unter dem Stichwort „der gesundheitswirt“ anmelden, erhalten Sie einen Rabatt von 19 Prozent auf die gesamte Teilnehmergebühr. Nutzen Sie die Chance, um sich für die Digitalisierung im Gesundheitswesen fit zu machen!

Disclaimer: Ich bin Mitglied im Bundesverband Internetmedizin.

(Artikelbild: CC by Jason Howie/flickr.com)

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Ein Gedanke zu „Digitale Transformation im Gesundheitswesen: Unternehmen fehlen „Digital Leader“ [Sponsored Post]

  1. Sabine

    Auch im Gesundheitswesen, einer stark regulierten Branche, erwacht der digitale Wandel zu neuem Leben. Die Entwicklung von innovativen Produkten, insbesondere für den Patienten, ergibt in Symbiose mit dem Internet der Dinge und gesetzlichen Anpassungen digitale Services für ein besseres Leben.

    Antwort

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