Tinnitracks besteht Qualitätscheck: Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für digitale Tinnitus-Therapie

Im Sommer veröffentlichte die Techniker Krankenkasse (TK) eine Checkliste, um den Nutzen und die Qualität von Gesundheits-Apps beurteilen zu können: Wann ist eine Gesundheits-App eine „gute“ Gesundheits-App und genau die „richtige“ für mich? Tinnitracks hat den Qualitätscheck mit Bravour bestanden. Die Techniker Krankenkasse übernimmt ab sofort für ihre 9,4 Millionen Versicherte die Kosten für 12 Monate Tinnitracks, die präzise Frequenzbestimmung und die regelmäßigen Kontrolltermine durch einen teilnehmenden HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker. Damit ist Tinnitracks die erste mHealth App in Deutschland mit Kostenübernahme durch eine Krankenkasse und die erste externe App im Portfolio der TK.

Zum Start der Kooperation ist die digitale Tinnitus-Therapie bei allen teilnehmenden Ärzten in Hamburg erhältlich und wird als extrabudgetäre Leistung vergütet. Patienten erhalten nach der Tinnitus-Diagnose durch den HNO-Arzt eine Guthabenkarte für Tinnitracks. Im Anschluss an die Frequenzbestimmung kann mit der Therapie begonnen werden: Tinnitracks-App (AndroidiOS) installieren, Benutzerkonto anlegen, Frequenz eingeben, Musik hochladen, filtern und hören.

Tinnitracks im TK-Geschäftsbericht 2014:

Therapeut am Ohr: mit Lieblingsmusik gegen den Tinnitus
Manchmal sind große Lösungen ganz klein. Und Medizin muss nicht bitter schmecken, um zu helfen. Ein Beispiel dafür ist Tinnitracks, die Erfindung eines Hamburger Start-up-Unternehmens. Die Idee: Das störende Geräusch eines Tinnitus zu lindern, indem man seine Lieblingsmusik hört. Möglich macht dies eine App, die aus der eigenen Musik den störenden Ton herausfiltert und sie so für die Therapie aufbereitet. Hat der Arzt einmal die Frequenz bestätigt und festgestellt, dass es sich um einen subjektiven (also eingebildeten) Ton handelt, ist die Behandlung verblüffend einfach: Ein bis zwei Stunden pro Tag mit dem MP3-Player oder dem Smartphone Musik hören genügt.
In klinischen Studien konnte Tinnitracks bereits seine Wirksamkeit bei Patienten im Alter von 18 bis 60 Jahren und mit einer Tinnitus-Frequenz unter 8.000 Hertz beweisen. Die Ergebnisse sind eine gute Basis für die TK, um eine Erprobung in der Praxis in Erwägung zu ziehen. Denn die neuen teletherapeutischen Innovationen wie Tinnitracks bieten der TK neue digitale Möglichkeiten zur Versorgung als Alternative zu konventionellen Therapien.

Tinnitracks ist ein klassifiziertes und bereits mehrfach ausgezeichnetes Medizinprodukt zur Tinnitus-Behandlung, u. a. als EU-weit innovativstes Health Startup durch das European Institute of Innovation & Technology (EIT). Im März 2015 gewann das Team um Jörg Land den SXSW-Accelerator in der Kategorie „Digital Health and Life Sciences Technologies“. Momentan steht Tinnitracks als eines von zehn internationalen Digital Health Startups im Finale beim Startup Track 2015 der World Health Summit in Berlin.

So funktioniert Tinnitracks:

Tinnitracks im Social Web: Facebook | Google+ | Twitter | YouTube

Quelle: Hamburger Abendblatt

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2 Gedanken zu „Tinnitracks besteht Qualitätscheck: Techniker Krankenkasse übernimmt Kosten für digitale Tinnitus-Therapie

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